Spiraldynamik

Spiraldynamik

Wie es der Name schon verrät, ist das Basiselement auf dem dieses Bewegungskonzept aufbaut; die Spirale. Die Spirale bietet gleichzeitig volle Beweglichkeit und maximale Stabilität. Aus diesem Grund kommt die Spiralform in der Natur häufig als Baugerüst vor: Das bekannteste Beispiel ist die DNA-Doppelhelix. Muscheln oder Schneckenhäuser belegen die Vorteile dieser Struktur ebenso wie Pflanzen, die windend nach oben wachsen und damit stabiler werden.
Auch in der menschlichen Anatomie finden sich viele spiralförmige Strukturen und viele Bewegungen folgen diesem Prinzip. Beim Bein z.B. sind Knochen, Bänder und Muskeln spiralförmig verschraubt, wodurch auch unter grosser Belastung Stabilität gewährleistet ist.
Mit dem Konzept der Spiraldynamik können sowohl im Yoga als auch im Pilates dreidimensionale Bewegungsabläufe erfasst und Fehlhaltungen analysiert werden: Ist die Drehrichtung in einem Gelenk falsch oder die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, so hat dies Verspannungen und Abnützungserscheinungen zur Folge. Eine falsche Belastung des Fusses beispielsweise löst Senk-, Spreiz- und Knickfüsse aus und kann in der Folge negative Auswirkungen auf die Wirbelsäule sowie Knie- und Hüftgelenke haben. Solche falschen Bewegungsmuster treten oft im Alltag auf, die mit einem regelmässigen Training und das Wissen über die „richtige Drehrichtung“ behoben werden können.

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